Ostara – Frühjahrstagundnachtgleiche

Heute beginnt der Frühling, ab heute sind die Tage länger als die Nächte. Wie alle Jahreskreisfeste wurde auch dieses durch die Christenheit „übernommen“. Das christliche Fest bekam erst im Mittelalter den Namen „Ostern“, althochdeutsch „Ostarun“, abgeleitet von der Frühlingsgöttin „Ostara“ oder auch „Eostre“, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen (Freyr – Freyja).

Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und zugleich ein Mondfest. Das sieht man daran, daß die Kirche auch heute noch ihr Osterfest nach dem alten Mondkalender richtet. Ostern fällt auf den ersten Sonntag, der auf den 1. Vollmond folgt nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche, die ist bei uns meist um den 21. März rum gefeiert wird.

Der Hase und das Ei stehen für die Fruchtbarkeit. Schon zu heidnischen Zeiten wurden  die Eier oft rot gefärbt. Rot steht für das Leben.

 

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