Ostara – Frühjahrstagundnachtgleiche

Heute beginnt der Frühling, ab heute sind die Tage länger als die Nächte. Wie alle Jahreskreisfeste wurde auch dieses durch die Christenheit „übernommen“. Das christliche Fest bekam erst im Mittelalter den Namen „Ostern“, althochdeutsch „Ostarun“, abgeleitet von der Frühlingsgöttin „Ostara“ oder auch „Eostre“, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen (Freyr – Freyja).

Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und zugleich ein Mondfest. Das sieht man daran, daß die Kirche auch heute noch ihr Osterfest nach dem alten Mondkalender richtet. Ostern fällt auf den ersten Sonntag, der auf den 1. Vollmond folgt nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche, die ist bei uns meist um den 21. März rum gefeiert wird.

Der Hase und das Ei stehen für die Fruchtbarkeit. Schon zu heidnischen Zeiten wurden  die Eier oft rot gefärbt. Rot steht für das Leben.

 

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Auf alten Spuren der Ostsee entlang

Wir sind nun zurück von einer dreiwöchigen Reise entlang der Ostsee. Begonnen haben wir in Schleswig-Holstein und gingen entlang bis nach Mecklenburg-Vorpommern / Rügen. Eine sehr interessante Tour auch wenn das Wetter nicht sonderlich gut war.

Von Haithabu (Wikinger-Ausgrabungsstätte und -dorf ) über diverse Großsteingräber, Hügelgräber und Dolmen in S-H und M-V gab es weiteres Interessantes zu sehen.

Zum Beispiel auch die Feuersteinfelder auf Rügen ( bei Mukran / Sassnitz ). Sehr zu empfehlen. Hier der Verweis auf ein kurzes Video: https://www.youtube.com/watch?v=3HPoS4Y139g

Auf dem Rückweg haben wir noch die Tausendjährigen Eichen bei Ivenack ( Ivenacker Eichen ) besucht.

Im Sommer sicherlich alles noch viel schöner 😉

 

Gaben für die Tiere

Auch heute waren wir wieder im Wald und hinterlassen für die Tiere des Waldes eine kleine Gabe als Dankbarkeit. Die Zapfen stehen für die 8 Jahreskreisfeste symbolisch in der Form eines Sonnenrads, drehend im Kreise. Die acht Fichtenzweige in Form einer Algizrune (Schutz) füllen die Zwischenräume aus. In der Mitte steht der Wächter und unsere Gaben.

Wolf(i) der Wolfshund

Seit 2013 heißt die Firma „Wolfszeit“, das hat natürlich seine Gründe. Zum einen leben wir in einer Wolfszeit, diese steht für Veränderung. Vor massiven Veränderungen stehen wir derzeit. Zum anderen wußte ich, daß ich mal einen „Wolf“ haben werde. Er wird auch nicht der einzige sein. Irgendwann hat er, neben uns Menschen, sein Rudel.

Wolf ist im September 2016 geboren, ist beihnahe ausgewachsen und verhält sich so, wie sich Wölfe und Hunde in diesem „Flegelalter“ eben verhalten, wild, ungestüm, spielerisch aber auch wieder zart und sanftmütig. Er ist ebenso freiheitsliebend wie seine Bezugsmenschen um ihn herum.

Er ist (fast) überall dabei, anders ginge es auch nicht. Wolfshunde sind sehr stark an ihre Bezugsmenschen gebunden. Dies sollte sich jeder überlegen, der sich solch ein Tier zulegen möchte. Sie brauchen viel Zuneigung und Beschäftigung und sind am Liebsten draußen.

Auf unseren Touren und Reisen ist er natürlich stets dabei und er hat schon viel erlebt.

Zum Fressen bekommt er überwiegend Fleisch. Zwischendurch aber auch mal Trockenfutter, jetzt über den Winter fetthaltiges, getreidefreies Trockenfutter.

Wolf hat ein sehr ursprüngliches Verhalten, ist er doch dem Wolf näher als dem Hund. Er verfügt über einen sehr guten Orientierungssinn und durchschaut auch in seinem Familienrudel die „Rangordnung“ sehr schnell.

Wir freuen uns auf eine lange gemeinsame Zeit und viele gemeinsame Abenteuer.

 

Skandinavienreise mit meinen Kindern

Im Sommer 2017 war ich zusammen mit meinen jüngeren Kindern Freya und Sonnwin in Skandinavien auf Tour. Insgesamt waren wir drei Wochen unterwegs. Wir fuhren durch Dänemark zunächst nach Schweden und besuchten dort Bekannte aus Deutschland. Von dort fuhren wir nach Oslo und Trondheim in Richtung Namsos.

Da begann unsere 6-tägige Trekkingtour / Survival. Es regnete in dieser Zeit sehr viel. Ich bin wirklich stolz, daß meine Kinder das so fabelhaft mitgemacht haben und so mancher erwachsene männliche Teilnehmer konnte sich eine Scheibe abschneiden.

Nachdem dann unser Bus etwas Schwierigkeiten machte, fuhren wir nicht weiter zum Nordkap sondern wieder in Richtung Südwesten, nämlich Schweden. Auf dem Rückweg hielten wir wieder im Dovrefjell-Nationalpark an und schauten nach den bekannten Moschusochsen.

Am Geburtstag meines Sohnes waren wir auf dem Kattulthof, wo einst Michel ( eigentlich Emil ) aus Lönneberga gedreht wurde. Hatte nie gedacht, daß ich da mal sein werde…

Danach besuchten wir auch noch deutsche Freunde bevor wir über Dänemark nach Deutschland zurückkehrten.

Am Ende waren wir noch einige Tage bei Freunden in Schleswig-Holstein. Zuhause angekommen wollten die Kinder nicht mehr in ihren Betten im Kinderzimmer, sondern in unserem Bus schlafen.

Dieser Aufenthalt war besonders und sehr prägend, da wir über drei Wochen auf engstem Raum im Bus gelebt und geschlafen haben. Für die Kinder war es eine sehr eindrucksvolle Zeit die sicherlich noch nachwirkt. Sie durften das erste Mal die große weite Welt und wahre Freiheit schnuppern.